Ausstellung Rechtsradikalismus in Bayern

25.01.2016

Die Klassen 9Ma und 9Mb haben sich mit dem Thema Rechtsradikalismus in Bayern und der derzeitigen Flüchtlingssituation beschäftigt.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat hierzu eine Plakatausstellung mit 17 Schautafeln an die Schule ausgeliehen. Die Ausstellung informiert über Strukturen, Strategien und Wertvorstellungen des Rechtsradikalismus in Bayern. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Jugendszene in Bayern gelegt. Das Wissen um einschlägige Symbole, Codes und Moden ist wichtige Voraussetzung für die Beschäftigung mit rechten Jugendkulturen. Verschiedene Bereiche der intellektuellen Szene, der Internet- und der Frauenszene sowie die regionale Vernetzung rechter Strukturen werden dargestellt.

Dr. Doris Zimmermann bildete einen gesamten Schultag MultiplikatorInnen aus beiden Klassen aus, die derzeit bis zu den Faschingsferien interessierte Klassen durch die Ausstellung führen. Wichtig war den SchülerInnen, auch den aktuellen Bezug aufzugreifen. So erzählen sie über ihre Erfahrungen mit Flüchtlingen, die bei ihnen zu Hause aufgenommen wurden, von der Weltreligion Islam, die nicht mit Terrorgruppen wie dem IS oder den Taliban gleichzusetzen ist, und von den vielen Opfern der rechtsradikalen Szene, zu denen hauptsächlich deutsche Tote gehören.

Die Ausstellung soll informieren und aufklären, aber auch zum demokratischen Engagement und zur Auseinandersetzung mit dem Thema „Rechtsradikalismus“ vor Ort motivieren.

Hier ein Poetry Slam-Beitrag (Text: Babak Ghassim) der RebellComedy mit dem Titel “Hinter uns mein Land”, der die heutige Flüchtlingssituation mit der Situation von Juden in Deutschland vergleicht, die ihre Heimat während der NS- Zeit verlassen mussten. 

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